Liebe Freunde und Förderer!

Ich sitze am Schreibtisch und möchte den Oster-Newsletter schreiben, um euch über die aktuelle Situation nach meiner Februar Reise zu informieren. Eigentlich gibt es viel Positives, ja Sensationelles zu berichten, was mit eurer Hilfe möglich wurde. Aber die Welt kennt andere Themen. Ein Präsident Trump, der ohne Plan den Iran überfallen hat, ohne seine Verbündeten auch nur zu informieren, beleidigt diese als Feiglinge und ruft eine Stunde später um Hilfe im Irankrieg. Er verwendet nur mehr Fäkalsprache und freut sich über den Tod des langgedienten FBI-Direktors Mueller. Putin, der Trump offensichtlich mit einer ganzen Bibliothek von Videofilmchen in der Hand hat, freut sich über den unerwarteten Geldsegen beim Ölpreis und die Aufhebung der amerikanischen Sanktionen. Er hat mit Orban und Fiko zwei Knechte finanziert, die Europa blockieren und die grandiose Idee eines geeinten Europas zerstören. Die Welt gehört den Kriegsverbrechern, Völkerrecht ist von den Raketen zermalmt und es scheint, als würde der Teufel regieren.

Und da komme ich und will über unsere Missionsstation Kilimahewa im Busch von Tansania berichten, über bittere Not und Elend, über die Hoffnung, die eure Spenden dorthin gebracht haben und weiterbringen. Vielleicht ist aber gerade dieser Gegensatz notwendig. Natürlich leiden wieder einmal die Ärmsten der Welt am meisten unter der Gier der großen Raubtiere. Sprit Preissteigerungen können hier den Tod bedeuten, weil man die Fahrt ins Krankenhaus nicht mehr bezahlen kann. Steigende Lebensmittelpreise bedeuten Hunger für so viele Kinder. Aber wenn heute 1.100 Menschen diesen Newsletter bekommen, sind es 1.100, die schon einmal oder regelmäßig für Kilimahewa gespendet haben. 1.100 Menschen, die keine Kriegsverbrecher sind, die sich nicht schamlos die Taschen vollstopfen wie die Trumps, Putins und Orbans dieser Welt. 1.100, die zeigen, dass nicht der Teufel die Welt regiert, sondern dass es noch Mitgefühl und Barmherzigkeit gibt, Bereitschaft zum Teilen, sei es aus christlicher Nächstenliebe oder Humanismus.

In der ersten Hälfte des Februar treffe ich Bischof Henry Mchamungu, Erzbischof Thaddaeus Ruwaichi und Generaloberin Doreen von den Dada Wadogo. Wir haben nur ein Thema, das neue Gymnasium für Kilimahewa. Wie ist so ein Projekt mit etwa 2,5 Millionen Euro überhaupt denkbar? Dazu muss ich ein wenig weiter ausholen.

Bischof Henry, Erzbischof Thaddaeus und Kanzler Fr Vincent zusammen mit Franz Hirtreiter im Wohnzimmer.
Bischof Henry, Erzbischof Thaddaeus und Kanzler Fr Vincent sind alle begeistert vom Gymnasiumbau.

Es war kurz nach der Jahrtausendwende, als der Prokurator der Abtei Königsmünster in Meschede, Pater Helmut Bochnick, aus St. Ottilien angewiesen wurde, vom heutigen Tag an kein Geld mehr nach Kilimahewa zu schicken. Was war passiert? Helmut war Mitgründer und Hauptfinanzier der jungen Missionsstation. Mitbrüder beschwerten sich in der Zentrale von St. Ottilien, dass zu viel Geld nach Afrika fließe und erreichten den Beschluss des Abtpräses. Zu diesem Zeitpunkt hatte Helmut noch 600.000 Euro angesammelt. Er legte es in einen Fonds mit dem Namen Kilimahewa ein und es verzinste sich fast 20 Jahre lang, bis es 2 Millionen Euro erreichte.

Jetzt kam ich ins Spiel. Als früherer Journalist war mir klar, welcher Skandal aus zurückgehaltenen Spendengeldern entstehen könnte und ich machte das den Ordensoberen unmissverständlich klar. Der neue Abt von Königsmünster, Cosmas, entschied sofort, mein Gymnasiums Projekt zu unterstützen und bekam die Erlaubnis vom inzwischen neuen Abtpräses in St. Ottilien. Erzbischof Thaddaeus schickte Bischof Henry und wir führten zusammen die Verhandlungen in Meschede. Mit Gottes Hilfe kam am 9. März ein Transfer über 2 Millionen Euro auf dem Kilimahewa Konto der Diözese Daressalam an.

Jetzt begann die Arbeit erst richtig. Der Erzbischof beauftragte mich, das Gymnasium zu bauen und akzeptierte meinen Vorschlag, dass die Franziskanerinnen die Schule betreiben sollen. Nach langen Verhandlungen konnten wir einen erfahrenen Generalunternehmer verpflichten, der die Schule für 2 Millionen schlüsselfertig errichten wird. Das war nur möglich, weil unser langjähriger Architekt Tilman Ott eingeflogen war und mit seinen Ideen den Preis von 2,5 auf 2 Millionen drücken konnte. Jetzt bleibt uns zur Finanzierung die gesamte Einrichtung und die Staffhäuser und damit eine gewaltige Summe von ca. 350.000 Euro bis zur Einweihung am 1. Januar 2028. 420 Schüler bedeuten 420 Stühle und Tischchen in den Klassenzimmern, 25 Lehrerpulte, 480 Stühle und 60 große Tische für den Speisesaal, 420 Betten, eine Großküchenausstattung, Biologie, Chemie, Physik Säle, Computerlabor und Bibliothek. Ich suche jetzt Spender für ein Klassenzimmer für 5.000 Euro und für die Spezialsäle je 10.000 Euro mit dem Namensschild des Spenders an der Eingangstür. Aber für jeden Stuhl/Tisch mit 50 oder ein Bett mit 100 Euro bin ich sehr dankbar. Zusammen werden wir es schaffen! 

Tilman Ott am Esstisch.
Tilman Ott war eine große Hilfe bei den Gymnasium Verhandlungen.

Das neue Gymnasium für Kilimahewa wird 420 Plätze im Internat für Buben und Mädchen erhalten.

Die Bauarbeiten beginnen im Juni nach der Regenzeit und werden bis Weihnachten 2027 dauern. Hunderte von Tagelöhnern im Dorf Kilimahewa werden hier Arbeit finden. Unsere Schreinerei und Schlosserei, unsere Handwerker, werden zwei Jahre komplett ausgelastet sein. Unsere Näherei wird die Schuluniformen schneidern, unsere Bäckerei täglich das Brot liefern, unser Supermarkt die Nahrungsmittel und so weiter. Das Gymnasium ist ein Segen für die ganze Region und ich selbst werde nach der Fertigstellung meine Aufgabe der Zukunftssicherung von Kilimahewa als erfüllt melden können und meine Berufung zum Leiter von Kilimahewa dem Erzbischof zurückgeben. Dann kann ich mich wieder mehr all unseren anderen Projekten widmen

Gymnasium Grundriss der Klassenzimmer von oben.
35 Schüler in gemischten Klassen in 12 Klassenzimmern.
Gymnasium Grundriss Gebäude seitilich.
Die Fassaden sind schlicht und funktional ohne Designelemente.
Gymnasium Grundriss der Schlafräume von oben.
Die Schlafräume haben Stockbetten in zwei getrennten Gebäuden für Mädchen und Jungen, getrennt durch die Lehrerwohnhäuser.
Gymnasium Grundriss des Speisesaals von oben.
Der große Speisesaal dient auch als Assembling hall mit großer Bühne und für Prüfungen.
Gymnasium Grundriss der Halle seitlich.
Die Halle wird 480 Essplätze und 1.000 Stuhlplätze ermöglichen, das größte Gebäude der Region.
Lageplan Gymnasium und Umgebeung.
Unterhalb der Kirche und oberhalb der St Gertrud Schule wird das Gymnasium entstehen

Durch eure Investitionen der letzten drei Jahre erlebt Kilimahewa einen wahren Boom. Die Bäckerei braucht einen dritten Backofen und fertigt 3.000 Semmeln und Brot jeden Tag mit jetzt fünf Bäckern. Die Schreinerei ist aufgestockt auf sieben Schreiner und fertigt gerade 50 Hotelbetten für Daressalam und zwei komplette Klassenzimmer für das Gymnasium in Dodoma der Benediktiner. Unsere Handwerker haben unser Waisenhaus in Kimanzichana komplett renoviert und bauen jetzt eine neue Schlosserei in Kilimahewa und verdoppeln dann das Bäckerwohnheim. Supermarkt und Getränkegroßmarkt steigen jetzt in das Großhandelsgeschäft ein mit neuen Lagercontainern. Unsere Schreibwarensparte baut einen „Cashpoint Kilimahewa“ auf, ein kleines Bankgeschäft wo die Bevölkerung Rechnungen per Handytransfer bezahlen kann. In Summe haben wir erreicht, dass die Hälfte der Betriebskosten der ganzen Missionsstation jetzt von den eigenen Betrieben gedeckt wird. Mit den Gewinnen des Gymnasiums wird Kilimahewa ohne Spenden auskommen und damit zu einem Leuchtturmprojekt für ganz Afrika. Es geht! 

Franz Hirtreiter in der Bäckerei neben den Backöfen.
Wir brauchen einen dritten Backofen und einen fünften Bäcker. Wenn das Gymnasium kommt sind wir wieder zu klein.

Tilman Ott, Stephan Schönberger, Sigrid Ott und Brigitte Schönberger stehen draußen um beladenes Fahrrad.
Staunen über die Bäckerei: Tilman Ott, Stephan Schönberger, Sigrid Ott und Brigitte Schönberger.
Holzbett mit Lattenrost.
50 Hotelbetten von unserer Schreinerei. Saubere Arbeit.
Waisenhaus von draußen.
Unsere Fundis (Handwerker) haben das Waisenhaus in Kimanzichana hervorragend renoviert.

Wieso macht ein Gymnasium in Tansania Gewinn, was in Deutschland nicht gelingt? Zwei Gründe: Erstens bekommt der Betreiber die Schule kostenlos hingestellt, weil sie gespendet wurde und zweitens zahlen die Eltern Schulgeld das die Betriebskosten übersteigt. Alle vermögenden Eltern schicken ihre Kinder in Privatschulen, weil die staatlichen so grottenschlecht sind. Unsere Aufgabe ist es, Stipendien für arme Kinder zu finanzieren, damit nicht nur Kinder von vermögenden Eltern die Bildungschance bekommen. Beispiel: Der Direktor der staatlichen Secondary School in Kilimahewa bittet mich fast auf Knien um einen Drucker. Er hat keine Möglichkeit, die Prüfungsaufgaben zu vervielfältigen. Ich besuche die Schule und bin schockiert. Alles, was die Regierung von uns beim Bau des Gymnasiums verlangt, ist in ihrer eigenen Schule nicht erfüllt! Die Bibliothek komplett leer, Klassenzimmer ohne Möblierung, vier PC für 500 Schüler! Ich verspreche auch hier ein wenig zu helfen. 

Klassenzimmer voll mit Schülerinnen.
Staatliche Schule. 120 Schüler pro Klassenzimmer und ein Lehrer. Deshalb wollen alle Eltern ein Kind in eine Privatschule schicken.
Schuldirektor Raphael, Bürgermeister Mapunda und zwei weitere Personen stehen in Zimmer neben Drucker.
Schuldirektor Raphael und Bürgermeister Mapunda (rechts) sind dankbar für unseren Drucker.
Komplett leerer Raum mit Fenstern links und rechts.
Die Bibliothek des staatlichen Gymnasiums: Keine Regale, keine Bücher.
Klassenzimmer mit 4 kleinen Tischen mit jeweils einen Computer.
Der Computersaal für 500 Schüler. Standard sind 35. Die Regierung hält sich an keine Vorgaben.

Die einzige Möglichkeit Knochenbrüche zu operieren

Mit großer Freude bin ich bei der Bauabnahme unserer neuen orthopädischen Klinik in Kilimahewa dabei. Vorher musste jeder Knochenbruch die hundert Kilometer bis Daressalam transportiert werden, meistens mit dem Moped. Jetzt hat unsere Chefin Sister Esther einen Knochenchirurgen eingestellt, die Werkzeuge gekauft, den zweiten OP in Betrieb genommen, der fertig war bis auf die Anästhesiemaschine. Im April geht es los und alle freuen sich! 

Haus von außen.
25 m lang und 30 Betten Kapazität.
4 Personen im Eingang der Orthopädische Klinik.
Bauabnahme für Orthopädische Klinik.
Anästhesie Maschine
Mit der neuen Anästhesie Maschine geht der OP 2 in Betrieb.

Meine Reise geht nach Kisegese, wo ich mit der District Medical Officer Dr. Flora verabredet bin. Sie hat Wort gehalten. Wir haben in einem Joint Venture mit der Regierung das OP-Gebäude gebaut und sie hat uns einen Arzt und die komplette Einrichtung geschickt. Ich frage Dr. Stephen, der einen sehr motivierten Eindruck macht, wann er seinen ersten Kaiserschnitt machen wird und bin wieder einmal geschockt: Er kann die Geräte nicht einschalten weil sie dreiphasigen Strom verlangen und es hier nur einphasigen gibt! Ja Himmel, Arsch und Zwirn, das kann doch nicht wahr sein! Ich frage Dr. Flora und bin erschüttert über die Bürokratie hier. Sie ist nur für Personal und Maschinen zuständig. Strom ist Sache der Gemeinde. Ich lasse den Bürgermeister holen. Ja, er kennt das Problem, aber die Stromfirma verlangt 1 Million TZS für den Umbau auf dreiphasig und die hat die Gemeinde nicht. An 300 Euro scheitert die Inbetriebnahme seit Januar, Frauen und Kinder sind seither gestorben. 300 Euro ärmer fahre ich frustriert zurück nach Kilimahewa.


Dr Stephen und District Medical Officer Dr Flora auf einer Terrasse.
Dr Stephen in Kisigese und District Medical Officer Dr Flora.

Dr Stephe, District Medical Officer Dr Flora und weitere Person in OP Saal.
Eigentlich ist der OP fertig nur der Strom fehlt noch.

Inzwischen sind liebe Gäste eingetroffen, Brigitte und Stephan Schönberger aus Niederbayern. Wir besichtigen unser Hospital und Brigitte fragt bei einer verhärmt aussehenden jungen Frau nach, was ihr Problem ist. Sie hat vor einer Woche mit Kaiserschnitt entbunden, alles ok, aber sie darf nicht heim, weil sie nur 30 Euro bezahlen konnte und der Kaiserschnitt 130 Euro kostet. Jetzt muss sie da bleiben bis die Familie die restlichen hundert Euro gesammelt hat. Diesmal zückt Brigitte ihren Geldbeutel und wir befreien eine junge Mutter aus dem „Krankenhaus-Gefängnis“. 

Frau sitz mit ihrem baby am Schoss auf einem Bett.
Sie darf jetzt heim, weil der Kaiserschnitt bezahlt ist.

 Schon obligatorisch ist mein Besuch bei unserer Waldschule in Kibindu beim Jäger-Stamm der Magnati. Das neue Lehrerwohnhaus ist fast fertig, aber schon bezogen. Ein Rohbau ist besser als die Lehmhütte. Direktor und Initiator Isidori hat inzwischen die Registrierung der Schule geschafft. Die Schule für einen Stamm von Analphabeten ist sein Herzensprojekt. Und das seiner Frau. Sie haben sich in Uganda kennengelernt bei theologischen Studien und glauben fest daran, dass Gott sie mit dieser Aufgabe betraut hat und mich als rettenden Engel geschickt hat. Es ist ein Traum zu sehen wie dankbar die Kinder hier sind und wie begeistert sie lernen. Mittags bekommen sie Ugali mit Bohnen, gemacht aus Maismehl oder Maniokmehl. Für viele die einzige Mahlzeit des Tages. 

Reihen von vollen Tellern am Boden draußen, dahinter warten die Schulkinder.
Schulspeisung in Kibindu für 160 Kinder, Ugali und Bohnen.

Mich bedrückt immer mehr die für mich wichtigste Frage, die Nachhaltigkeit. Eines Tages werde ich nicht mehr sein, Isidori auch nicht. Was dann? Wir dürfen unsere Spendengelder nicht für Strohfeuer verwenden. Isidori meint, die künftige Finanzierung der Schule könnte durch den Bau eines großen Internats erfolgen, wenn Eltern ihre Kinder aus entfernten Regionen hierherschicken würden und dafür Schulgeld bezahlen, was die Magnati nicht können. Ich zerstöre diese Illusion. Reiche Eltern verlangen hohe Standards für ihre Kinder und die kann er hier im Wald niemals erfüllen. Ich habe eine andere Idee. Selbst stamme ich aus der Landwirtschaft und habe Rinder gezüchtet, solange ich Zeitungsredakteur war. In einem Land mit so stark wachsender Bevölkerung und steigenden Nahrungsmittelpreisen, warum nicht eine Farmschule betreiben? Die Kinder könnten Ackerbau lernen, ihre eigenen Nahrungsmittel erzeugen und mit dem Verkauf die Lehrergehälter bezahlen!

Isidori ist ja selbst Farmer und lebt mit seiner Familie vom Maisanbau. Ich diskutiere die Idee mit meinem Freund Benedikt Baron von Poschinger, der die Schule mitfinanziert hat und im Bayerischen Wald Fortwirtschaft und Landwirtschaft im großen Stil betreibt. Er ist sofort entflammt für die Idee und wir beauftragen Isidori Grund zu suchen angrenzend an die Schule. Er findet 35 Acre die verkauft werden, ungefähr 14 Hektar für zusammen 9.000 Euro. Spontan schickt mir Benedikt dieses Geld und wir haben den Grundstein gelegt für den Fortbestand unserer Farmschule.  

Franz Hirtreiter verteilt Süßes an eine Gruppe Kinder.
Unsere Straßenkinder im Waisenhaus Kimanzichana entwickeln sich fantastisch.
Volles Klassenzimmer mit jungen Kindergarrtenkindern und Sr Clementina, dem neue Pfarrer David und Lehrer Fahadi.
Die neue Kindergartenleiterin Sr Clementina, der neue Pfarrer von Kilimahewa David und Lehrer Fahadi in Kikoo.
Kleines Mädchen in rose Kleid lächelt und hat Luftballons und Süßigkeiten in der Hand.
Vor wenigen Monaten an der Strasse gelebt, jetzt ganz normale Kinder.
Mädchen in rose Kleid schlegt ihren Zeigefinger ab.
Kleiner Junge tanzt mit Lolli in der Hand.

WC mit Wachbecken und Plumsklo.
Größer kann der Unterschied nicht sein. Ohne Wasser im Straßengraben schlafen und jetzt in unserem Waisenhaus mit Dusche und WC.

Am Schluss meiner Reise Ende Februar beginne ich zu zittern, ob ich über Doha noch heimkommen werde. Jeden Tag kann der Krieg ausbrechen und dann geht nichts mehr über die Golfregion. Zwei Tage nachdem ich geflogen bin war dann alles aus und bis heute weiß niemand wie lange das dauern wird. Meine letzten Stunden in Daressalam verbringe ich mit dem Besuch der Schule für behinderte Kinder, die von der Daniel Dorn Stiftung in Passau dankenswerterweise finanziert wird. Dann einige ich mich mit Generalunternehmer Selice Urasa auf den Gymnasium Vertrag und trinke ein letztes Kilimandscharo Bier mit Bischof Henry. Ich kalt, er warm.

Mein Dank zu Ostern 2026 gilt euch allen! Jeden Tag haben mich auch über hundert von euch auf meinem WhatsApp Status begleitet. Für die Großspenden ein Herzliches Vergelts Gott an Manfred Zollner, Willi Lütgert, Benedikt von Poschinger, Heidi Lachner, Thomas, Heinz, Andrea Niedermayer, die Pöschl Stiftung Landshut und die Kirschner Stiftung Eggenfelden aber genauso an alle die irgendeinen Betrag gespendet haben. Meine Aufgabe ist es euch immer wieder zu berichten, wofür das Geld verwendet wird und was damit bewirkt wird. 

Gesegnete Ostern!
Bleibts gsund! Im Oktober bin ich wieder bis November vor Ort.
 
Euer Franz Xaver Hirtreiter.